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Autopflege mit System – hier wird mit Mythen aufgeräumt

Im Laufe der vergangenen Jahre rankten sich immer wieder mehr Mythen um den vielen so heiligen Bereich der Pflege des eigenen Autos. Diese Ammenmärchen können allerdings schlimmstenfalls zur Beschädigung des Heiligtums führen. Wer die folgenden Tipps befolgt, wird sein Auto stets sauber bekommen und keinen Trugschlüssen aufsitzen.

Auto waschen, wo man will, ist das erlaubt?

Jein, denn es gibt hier keine Regelung, die für das gesamte Bundesgebiet Gültigkeit hat. Deshalb ist es wichtig, dass man bei der für sein Wohngebiet zuständigen Behörde nachfragt. In der Regel ist diese Behörde die Untere Wasserbehörde. In jedem Falle gilt: Das Auto darf nicht auf unbefestigtem Untergrund geputzt werden, beispielsweise auf Kies oder Rasen. Denn so besteht das Risiko, dass verunreinigte Stoffe ins Grundwasser gelangen. Deshalb ist bei der Autohygiene darauf zu achten, dass das Schmutzwasser in die Kanalisation abfließen kann, also sollte man auf Stein oder Asphalt arbeiten.

Handwäsche ist besser als Waschanlage

Dies ist eine Glaubensfrage, die umstritten ist. Wer sein Auto in die Waschanlage fährt, spart Zeit, soviel ist klar. Auch ist es bequemer, das Auto von einer Maschine reinigen zu lassen. Mit einer einfachen Schaumwäsche macht man auch keinesfalls etwas verkehrt. Doch weniger Sinn ergibt eine Anwendung, die „Nanoversiegelung“ genannt wird. Diese Versiegelung hält nicht sehr lange und ist damit u.U. herausgeworfenes Geld. Wer hier mit der Hand arbeitet und poliert, erwirkt einen längerfristigen Schutz. In jedem Falle sollte man dafür Sorge tragen, dass kein grober Schmutz mehr auf der Oberfläche ist und diesen mit Wasser herunterspülen. Dabei sollte, wenn man in die Waschanlage fährt, ein Mitarbeiter die Vorwäsche erledigen oder aber man wählt ein spezielles Vorwäscheprogramm. Ohne diese Vorarbeit kann es dazukommen, dass man beim Putzen mit einem Schwamm kleinste Kratzer, die durch Schmutzpartikel verursacht sind, in das Blech macht.

Vorsicht bei Handreinigung

Des Weiteren sollte man bei der Handreinigung vorsichtig sein, wenn man Hochdruckreiniger verwendet. Dieses Gerät sollte man nie direkt auf Gummi oder Reifen richten, denn der starke Druck und das heiße Wasser bewirken, dass der Gummi porös wird – ein hohes Sicherheitsrisiko bei der Fahrt. Wenn man die Felgen und auch den Lack sauber bekommen möchte, sollte man auf eine Entfernung des Hochdruckreinigers von mindestens 20 Zentimetern achten.

Standard-Haushaltsreiniger für Armaturen und Cockpit – das reicht?!

Dies stimmt nicht. Vielmehr sollte man solche normalen Reiniger überhaupt nicht für den Innenraum seines Autos verwenden. Denn: Diese Mittel greifen den Kunststoff an, das Ergebnis können Spannungsrisse sein. Dies gilt insbesondere für die Bereiche, in denen der Airbag verstaut ist. Dort werden diese Sollbruchstellen durch die Reiniger angegriffen. Lieber sollte man speziell für das Cockpit geeignete Reiniger verwenden. Diese sind sowohl in Matt- als auch Glanz-Optik verfügbar. Alternativ zu solchen Reinigern kann man mit reinem Wasser arbeiten, damit geht überhaupt nichts schief und keinerlei Schäden können entstehen.

Zigarettenrauch – wie entfernen?

Zigarettenrauch hält sich hartnäckig in den Polstern und an der Deckenbespannung, soviel ist klar. Wer im Auto raucht, hat nicht selten das Problem, den Geruch beim Putzen nie so ganz aus dem Auto herauszubekommen. Auch, wenn schon jahrelang nicht mehr im Auto geraucht wird, sind oft noch Spuren des Rauchgeruches wahrnehmbar. Dies bedeutet eine Wertminderung beim Wiederverkauf. Die Lösung könnte Kaffee bringen: Eine Schale mit Kaffeepulver bindet die Feuchtigkeit im Auto und soll so den unangenehmen Geruch entziehen. Auch, wenn das Auto noch so schön herausgeputzt ist: Man sollte nicht zu einem Raser werden, dem die MPU droht. Denn wenn der Führerschein einmal weg ist, ist er so leicht nicht wieder zu bekommen. Es gibt viele Fallstricke, die die MPU bietet. Da hilft auch das noch so schön geputzte Auto nichts. Mehr Informationen rund um die MPU sind bei MPU-Fragen.net vorzufinden.

EM in Frankreich – was machen die Franzosen eigentlich mit Blumen?
Welche Verpackung ist für ein Blumengeschenk das richtige? Zur EM haben wir einmal einen Blick zu unseren Nachbarn, den Franzosen, geworfen – da werden Blumen nämlich immer eingepackt verkauft. Plastikfolie rund um das Gesteck, rund um den Strauß, das gehört hier einfach dazu! Dabei ist pompös das richtige Wort – zusätzlich kommen auch noch Farbpapiere, bunte Schleifen und Geschenkband hinzu. So gewappnet kann man dann dem Beschenkten das florale Mitbringsel überreichen – nicht wie hierzulande: Bei uns wird noch schnell vor der Tür das Papier entfernt und der Strauß so überbracht. Das ist in Frankreich undenkbar. Blumen im Karton? Auch gerne gesehen in Frankreich! Bei der Auswahl der Blumen sind die Franzosen allerdings eher dezent veranlagt – Blumen, denen eindeutige Botschaften zugeschrieben werden, sollte man hier nicht verschenken, das wird als aufdringlich empfunden. Feinheit und Eleganz allenthalben. Auch die Farbwahl der Blumen sollte nicht knallig ausfallen, das wäre zu indiskret.

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Florist als Beruf – das riecht nach mehr

Alles, was weg muss, landet erst einmal auf dem Fußboden. Klingt nach Radau? Ist aber einer der schönsten Berufe, den es gibt: Als Florist oder Floristin darf man die Blumenteile, die man nicht braucht, einfach auf den Boden werfen. Das hat einen praktischen Grund: Der Strauß oder das Gesteck, das gebunden wird, soll nicht durch andere Farben und Pflanzenanteile wie Stängel, Blätter oder Dornen irritiert werden, damit auch ja ein harmonisches Resultat herauskommt. Außerdem braucht ein Florist Platz zum Arbeiten.

Schnell arbeiten ist oberste Priorität

Wenn sich der Kunde die Blumen ausgesucht hat, die er in seinem Strauß haben möchte, dann heißt es schnell arbeiten – hier kann man sich nicht allzu viel Zeit lassen, steht doch der wartende Kunde vor einem. Dabei gelten als oberste Maxime 10 Minuten, bis der Strauß fertig sein sollte. Sonst werden die meisten Kunden ungeduldig.

Der Beruf des Floristen ist abwechslungsreich

Für den Beruf als Floristin sollte man kreativ sein und sich gut auf neue Menschen einstellen können, ein Faible für die Natur ebenso haben wie eine ruhige und freundliche Art. Denn der Beruf besteht nicht allein aus dem Sträußebinden – sondern vielmehr auch daraus herauszufinden, was der Kunde möchte und sich vorstellt. Denn die Anlässe sind so vielfältig wie die Kunden selbst. Ob ein Strauß für den Krankenhausbesuch zur Geburt oder ein kleines Mitbringsel zum Abendessen, die Gelegenheiten für einen Blumenstrauß sind zahlreich. Dabei tun sich viele Menschen schwer bei der Erklärung, was sie sich eigentlich genau vorstellen, viele haben sich darüber auch keine Gedanken gemacht, sondern vertrauen auf die Geschicke des Floristen. Da muss man schnell kombinieren können und Vorschläge bei der Hand haben. Blumen für den Herrn? Da eignen sich meistens etwas exotischere, einzelne Blüten und weniger ein ganzer Rosenstrauß.

Eine pure Freude

Wer Blumen bekommen hat, der freut sich meist den ganzen Tag darüber, denn es hat doch ein lieber Mensch an einen gedacht und extra im Blumenladen etwas ausgewählt. Dabei wird den Blumen stets auch eine Symbolik zugewiesen, sie sind mit der Körpersprache vergleichbar, denn sie senden nonverbale, jedoch eindeutige Signale aus. Jedes Blumengebinde und jeder Blumenstrauß ist daher weit mehr als ein reines Geschenk: Es ist zusätzlich eine Mitteilung. Dabei spielt die Größe des floralen Geschenkes ebenso eine Rolle wie die Farben und die Art der Blumen. Sie als Kunde haben übrigens die Möglichkeit, online nach verschiedenen Produkten dieser Art Ausschau zu halten. Sehr beliebt sind zum Beispiel die Blumen und Sträuße von Flowerdreams.

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Kontaktlinsentipps für jeden Tag

Damit man Kontaktlinsen jeden Tag ohne Komplikationen nutzen kann, gibt es einige Punkte zu beachten. Man sollte sich auf unterschiedliche Umstände vorbereiten und über Begleitfaktoren Bescheid wissen. Dabei sind die folgenden Tipps wichtig:

  • Arbeit am Computerbildschirm: Wenn man am Bildschirm arbeitet, nimmt die Häufigkeit des Lidschlags ab, ähnlich wie beim Fernsehen. Das bewirkt, dass die Kontaktlinse trocken wird – ein Gefühl entsteht, als habe man einen Fremdkörper im Auge. Dem kann man entgegenwirken, indem man bewusst öfters blinzelt. Dadurch wird die Kontaktlinse mit Tränenflüssigkeit benetzt. Wem das nicht ausreicht und wer dennoch ein Trockenheitsgefühl hat, der kann zusätzlich noch extra Nachbenetzungstropfen ins Auge geben.
  • Man kann Kontaktlinsen in fast jedem Beruf tragen. Nur bei Berufen, die in einem besonders staubigen Umfeld ausgeführt werden müssen oder wo die Räume extrem klimatisiert sind, können Probleme auftreten. Bei Arbeitsplätzen, wo viel Staub in der Luft liegt, können Fremdkörper ins Auge geraten und die Linse beschädigen. Doch die modernen Materialien, aus denen Kontaktlinsen heute bestehen, können solch widrigen Umständen standhalten, sodass man nicht auf die Brille umsteigen muss. Auch hier können Tropfen zur Nachbenetzung Abhilfe schaffen und das Tragen von Linsen komfortabler machen.
  • Auch, wenn man seine Kontaktlinsen im Internet bei Kontaktlinsen-Sparen.de bestellt, sollte man immer wieder zum Augenarzt gehen und Sitz und Stärke überprüfen lassen. Zudem kann der Fachmann hier Linsen und Tropfen empfehlen, die speziell für schwierige Situationen gefertigt wurden.

Einsetzen von Kontaktlinsen

Wer noch keine Übung darin hat, seine Kontaktlinsen ins Auge einzusetzen, steht meist erst einmal vor Problemen. Der automatische Lidschließreflex macht einem einfach immer wieder einen Strich durch die Rechnung, wenn sich die Linse dem Auge nähert. Nicht selten dauert es ewig, bis die Linse mehr schlecht als recht im Auge sitzt. Hier ist Übung angesagt. Auch sollte man in der Handhabung von Kontaktlinsen sorgfältig vorgehen, damit sie später ohne Probleme gelingt. Am besten übt man zunächst beim Optiker, dieser hat immer Tipps parat, wie das Einbringen der Kontaktlinsen ins Auge gelingt und kann Fehler aufdecken.

Trockene Augen – der Horror beim Linsentragen

Viele Menschen reagieren beim Tragen von Kontaktlinsen mit trockenen Augen, da die Linse direkt auf dem Auge sitzt und Tränenflüssigkeit verdrängen kann. Vor allem in Räumen mit Klimaanlage oder in solchen, wo noch geraucht wird, machen viele Linsen Probleme. Das Ergebnis ist: Die Kontaktlinse reibt auf der Hornhaut und man hat ein unangenehmes Fremdkörpergefühl im Auge. Doch hier kann Abhilfe geschaffen werden, indem man Nachbenetzungstropfen verwendet. Diese helfen dabei, den Feuchtigkeitshaushalt des Auges konstant zu halten. Damit kann man wieder ungetrübt sehen und nichts stört mehr im Auge.

Mit dem Auge auf Tuchfühlung – die Kontaktlinse

Kein anderes Objekt gelangt näher ans Auge heran als Kontaktlinsen, sie gleiten im Auge auf dem Tränenfilm dahin. Zudem sorgen Bakterien und andere kleine Teilchen dafür, dass die Linsen täglich verschmutzt werden. Zudem enthält die körpereigene Tränenflüssigkeit Stoffe wie z.B. Fette, Salze oder Proteine, die sich auch auf den Kontaktlinsen ablagern. Dies beeinträchtigt die Aufnahme von Sauerstoff, was das Tragen unangenehm macht. Das Resultat ist im schlimmsten Fall eine Entzündung. Deshalb sollte man die Kontaktlinsenhygiene äußerst ernst nehmen nicht nachlässig handeln. Nach jedem Tragen ist die Linse sorgfältig zu reinigen und zu desinfizieren.